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Bilanz einer Ratspräsidentschaft: Der Gipfel vo...
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Bilanz einer Ratspräsidentschaft: Der Gipfel von Helsinki - Inhalte weiteres Verfahren und Kommentare ab 10.99 € als epub eBook: 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Politikwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 07.08.2020
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Bilanz einer Ratspräsidentschaft: Der Gipfel von Helsinki - Inhalte weiteres Verfahren und Kommentare ab 10.99 EURO 1. Auflage

Anbieter: ebook.de
Stand: 07.08.2020
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Identität Europa: Wie europäisch ist die Türkei?
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Bereits seit 1963 versucht die Türkei Mitglied der Europäischen Union (EU) zu werden. Es stellt sich daher die Frage, warum die Türkei noch kein Mitglied wurde, besonders im Hinblick auf die EU-Osterweiterungen in den Jahren 2004 und 2007. Diese Frage wurde vor allem auch in den Medien und in der breiten Öffentlichkeit, spätestens seit 2002, sehr brisant und kontrovers diskutiert. Im Zentrum der politischen Debatte über eine EU-Mitgliedschaft der Türkei stehen dabei nicht so sehr die ökonomischen Unterschiede zwischen der EU und der Türkei, sondern mögliche kulturelle Differenzen.Das Ziel dieser Studie ist es, zu klären, ob die Türkei europäisch ist und, was eigentlich das Europäischsein ausmacht. Zu Beginn wird auf die Wurzeln der modernen europäischer Identität eingegangen. Dafür wird zunächst 'Europa' definiert und anschließend untersucht, was Europa charakterisiert und wo seine Grenzen liegen. Es wird gezeigt, dass Europa eine Kulturgemeinschaft ist, dessen gemeinsame Werte und Normen im Vordergrund stehen.Anschließend wird die Rolle der Wahrnehmung erklärt. Diese konstruktivistische Perspektive hebt die Rolle von Ideen und Identitäten hervor. Wichtig hierbei ist die Annahme, dass Interessen und Identitäten nicht exogen gegeben, sondern sozial konstruiert sind durch die intersubjektiven kommunikativen Prozeduren und Verständnisse. Diese wiederum sind in den sozialhistorischen Kontext eingebetet.Bei einer positiven Identifikation stellt die Türkei eine Brücke dar, weil das Selbst (= Europa) den Anderen (= Türkei) als ähnlich und nicht bedrohlich ansieht. Allerdings ist ebenfalls eine negative Identifikation denkbar. Das Selbst nimmt dann den Anderen als gefährlich und moralisch unterlegen wahr. In diesem Fall bildet die Türkei eine Grenze zu Europa und demzufolge auch zur EU.Im dritten Teil wird der Weg der Türkei zu einer europäischen Nation analysiert. Dabei wird vor allem auf historische Wendepunkte und Schritte in Richtung Europa eingegangen: die Regierungszeit von Mustafa Kemal Pascha, Begründer der Republik Türkei, das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Türkei, die Zollunion, den EU-Gipfel in Helsinki und die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei am 3. Oktober 2005.Abschließend werden die Vor- und Nachteile eines Beitritts der Türkei zur EU diskutiert. Dabei stehen die Größe der Türkei, die Menschenrechtssituation und die Dominanz des türkischen Militärs, sowohl die geostrategische Lage als auch die Wirtschaftsbedingungen in der Türkei im Mittelpunkt.

Anbieter: Dodax
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Das Assoziationsverhältnis zwischen der Europäi...
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Die Türkei verfolgt von Anbeginn des europäischen Einigungsprozesses das Ziel einer Vollmitgliedschaft. Sie schloß schon im Jahre 1963 mit der damaligen EWG ein Assoziationsabkommen. Die Durchführung der Assoziation gestaltete sich jedoch äußerst problematisch. Es gab keine großen Fortschritte in Richtung Integration der Türkei in die EU. Erst nach einer langen Verzögerung der EU kam neuer Schwung in die Beziehungen. Der Europäische Rat verlieh auf dem Gipfel vom Dezember 1999 in Helsinki der Türkei den Kandidatenstatus und beurteilte ihren Beitritt nach den gleichen Kriterien wie für die anderen Beitrittskandidaten. Sie ist auf derselben Grundlage vollständig in die Heranführungsstrategie einbezogen. Diese Strategie bildet den Schlußpunkt der Bemühungen, die 1963 mit dem Assoziationsabkommen begannen. Die Integration der Türkei in die EU befindet sich somit in einer entscheidenden Phase.

Anbieter: Dodax
Stand: 07.08.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Grundlagen und Perspektiven der europäischen Integration: Die institutionelle Reform, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gipfel von Helsinki am 10. und 11. Dezember 1999 markiert das Ende der finnischen Ratspräsidentschaft. Er ist das letzte Zusammentreffen des europäischen Rates vor der Jahrtausendwende. Somit ist er besonders geeignet als Zäsur der Politik der europäischen Union: Rückblicke, aktuelle Bestandsaufnahme und ein Blick in die Zukunft Europas, was auch immer das ist, bieten sich an. Diese Hausarbeit befasst sich mit den Ergebnissen des Gipfels und versucht diese kritisch, auch an Hand von Ressonanzen in der Presse, zu beurteilen. Die dargestellten Themenbereiche sind jeweils in einen Informations- und einen Kommentarteil gegliedert. Ich stütze mich hierbei, falls nicht anders angegeben, auf die Schlussfolgerungen des Helsinki-Gipfels, sowie auf Artikel in deutschen und internationalen Zeitungen, die im Zeitraum Dezember 1999 bis Mitte Januar 2000 erschienen sind (siehe Literaturverzeichnis). Die Auswahl der Themenschwerpunkte entspricht der Schwerpunktsetzung des Seminars, bezieht sich also auf die Erweiterung und Vertiefung, damit auf die institutionelle Reform. Zusätzlich wurden die Themen als GASP und Steuerharmonisierung mit aufgenommen, die ebenso beispielhaft für die europäische Integration oder deren Nicht-Stattfinden sind. Bei der Auswahl der Kommentare aus der Presse war ich bemüht, ein möglichst weites Spektrum abzudecken. Die letztendlich zitierten Artikel geben den jeweils dargestellten Sachverhalt am prägnantesten wieder und spiegeln nicht persönliche Präferenzen für bestimmte Blätter wieder.

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Stand: 07.08.2020
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Die EU-Türkei Beziehungen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Politikwissenschaft), 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung Seit Jahrzehnten schon wirbt die Türkei um die Gunst Europas. Jedoch ist es immer nur bei einer assoziierten Partnerschaft geblieben. Eine engere Verbin-dung wurde seitens der Union stetig abgelehnt. Mit der Entscheidung der Euro-päischen Kommission auf dem Gipfel von Helsinki 1999, die Türkei in den Sta-tus eines Beitrittskandidaten zu erheben, trat eine Wende ein. Die Debatte um einen möglichen Türkei-Beitritt wurde zunehmend offensiver geführt und spal-tete die Union in zwei Lager. Zahlreiche Texte und Bücher wurden verfasst, welche sich mit den Argumenten für einen Beitritt befassten. Ebenso viele wur-den auch seitens der Gegner veröffentlicht. Im Folgenden soll demnach der Versuch einer Zusammenfassung unter-nommen werden. In Hinblick auf die Fragestellung, ob die Türkei ein Vollmit-glied der Europäischen Union werden soll oder nicht, werden die beiden jewei-ligen Positionen vorgestellt. Da es beiderseits viele Argumente gibt, werden hier nur die wesentlichsten und debattenbestimmenden aufgeführt. Zudem ist aus Platzgründen und der Übersicht halber eine Eingrenzung erforderlich. Im An-schluss an diese Erörterung wird dann anhand der vorgetragenen Argumente - für oder gegen einen Beitritt - eine Empfehlung stehen. Diese ist selbstverständ-lich nur eine Momentaufnahme, da die Türkei-Debatte aktueller denn je ist und somit jederzeit neue Aspekte mit einfliessen können. Ebenso ist die Entwicklung auch von den beiden Partner, der EU und der Türkei, abhängig. Damit das Ver-stehen dieser Problematik überhaupt gelingt, wird vorab die Entwicklung der EU- Türkei Beziehungen seit der Unterzeichnung des Abkommens von Ankara im Jahr 1963 zusammenfassend dargestellt.

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Stand: 07.08.2020
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EU Directorate Generale Information Society
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1.7, Hochschule für Musik und Theater Hannover (Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung Hannover), Veranstaltung: Mediensysteme und Medienpolitik in Europa, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vielfalt und Komplexität der politischen Ziele, denen sich die europäische Union verpflichtet fühlt, erfordern einen entsprechend ausdifferenzierten, stark arbeitsteilig organisierten Apparat unterschiedlichster Organe. Auf der politisch übergeordneten (supranationalen) Ebene spielen die einzelnen Mitgliedstaaten die wichtigste Rolle. Sie tragen das gesamte System und verfügen deshalb, in Form des europäischen Rats, über die Richtlinienkompetenz. Entscheidungen, die hier getroffen werden, entfalten in der Regel über einen längeren Zeitraum erhebliche Wirkung. Dies gilt umso mehr, wenn sich im Rahmen des europäischen Rats nicht nur zuständige Fachminister treffen (Rat der europäischen Union) sondern sich die Regierungschefs aller Mitgliedstaaten zu einem Gipfel einfinden (europäischer Rat). Obwohl dies etwa zweimal im Jahr der Fall ist, stechen einzelne EU-Gipfel heraus indem immer wieder auf dort gefällte Entscheidungen Bezug genommen wird. So wurde beispielsweise 1999 in Helsinki der Beschluss zur Osterweiterung der EU gefasst. Im Jahr 2000 war Lissabon Schauplatz eines EU-Gipfels bei dem es um die Formulierung einer Strategie ging, die das Ziel verfolgt, Europa bis zum Jahr 2010 zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Volkswirtschaft der Welt zu machen, die sich durch nachhaltiges Wachstum, mehr und bessere Arbeitsplätze sowie grösseren sozialen Zusammenhalt auszeichnet. Diese Formulierung wird als 'Lissabonner Strategie' bezeichnet. Obwohl die Realisierung dieser Strategie jüngst in Frage gestellt wurde , lassen sich viele sehr konkrete Initiativen und Regelungen auf dieses Ziel zurückführen.

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Stand: 07.08.2020
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Euroskeptizismus in der Türkei
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Inhaltsangabe:Einleitung: Auf dem EU-Gipfel in Helsinki am 11. Dezember 1999 wurde die Türkei als Beitrittskandidat anerkannt. Diese Anerkennung war ein Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei. Obwohl die Türkei mit der EU eine lange Geschichte bis hin zu der Unterzeichnung des Ankara-Vertrags im Jahr 1963 hat, hat sich der Einfluss der Europäisierung in der türkischen Politik erst nach dem Entscheid der EU in Helsinki gezeigt. Im Rahmen der Kopenhagener Kriterien begann ein tiefgreifender Wandel in der türkischen Politik und der Druck, die Türkei den EU-Normen anzupassen, verursachte eine Transformation im türkischen wirtschaftlichen und politischen Leben. Nach dem Entscheid auf dem Helsinki-Gipfel im Jahr 1999 stimmte die Türkei ihre Binnenmarkt- und Zollpolitik mit den EU-Regelungen ab und begann die politischen und rechtlichen Reformen für den EU-Beitritt zu verwirklichen. Ein nationales Programm für die Anpassung an den gemeinschaftlichen Besitzstand wurde von der türkischen Regierung im März 2001 lanciert. Dies war ein sehr breit gefächertes Programm zur Erfüllung der institutionellen, finanziellen und politischen Kriterien, und enthält 89 neue Gesetze und sah die Änderung der bestehenden 94 Gesetze vor, die in den ¿Harmonisierungspaketen¿ erlassen worden waren. Im Dezember 2002 kündigte die EU an, dass die Entwicklung der Türkei zur Erfüllung der Kriterien bewertet und eine Richtung der Beitrittsgespräche im Dezember 2004 schriftlich festgelegt werden würde. Nachdem die EU-Kommission im Jahr 2004 entschied, dass die Türkei die politischen Kopenhagener Kriterien hinreichend erfüllt hatte, wurden die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei im Oktober 2005 eröffnet. Die Anerkennung der Türkei als Beitrittskandidat auf dem Helsinki-Gipfel im Jahr 1999 hat im türkischen politischen System sowohl die Reformprozesse im Rahmen der Kopenhagener Kriterien beschleunigt, als auch euroskeptische Haltungen bei den politischen Akteuren entstehen lassen. Obwohl die türkischen Eliten behaupten, heute grundsätzlich eine pro-europäische Haltung zu haben, die nach dem Verständnis des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk als Verwestlichung verstanden werden könnte, verschleiert diese grundlegende pro-europäische Haltung nicht die Tatsache, dass die türkischen Eliten aus verschiedenen Gründen eine Skepsis gegenüber der Europäischen Union entwickelt haben. Infolgedessen kann festgestellt werden, dass der [...]

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Stand: 07.08.2020
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Die Türkei auf dem Weg nach Europa
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Politische Systeme, 55 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Türkei gehört nach Europa'1 lautete die eindeutige Forderung des Economist im Dezember 2002. Ein EU-Beitritt der Türkei bedeute 'das Ende der Europäischen Union'2 äusserte dagegen der frühere französische Staatspräsident und damalige Vorsitzende des Konvents über die Zukunft Europas Valéry Giscard d'Estaing. Die Meinungen über einen EU-Beitritt der Türkei gehen offensichtlich weit auseinander. Kaum ein anderes Thema wird im Zusammenhang mit der Europäischen Integrationspolitik so kontrovers diskutiert wie die Frage, ob die Türkei in die Europäische Union (EU) aufgenommen werden sollte. Innerhalb der Gruppe der EU-Beitrittskandidaten nimmt die Türkei eine Sonderrolle ein. Kein anderes Land hat sich dermassen ausdauernd um eine EUMitgliedschaft bemüht. Kein anderes Land ist dabei so oft enttäuscht worden. Ein Wendepunkt der Beziehung zwischen der Türkei und der EU stellt der Gipfel von Helsinki 1999 dar, auf dem der Türkei offiziell der Status eines Beitrittskandidaten verliehen wurde. Durch die Eröffnung einer Beitrittsperspektive machte sich in der Türkei eine EU-Euphorie breit, die sie ihre vormalige Blockadehaltung aufgeben liess. Unter dem innenpolitisch in Bedrängnis geratenen Präsidenten Ecevit wurden Reformen durchgesetzt, die die Türkei der EU ein gutes Stück näherbrachten. Nach demWahlsieg der islamisch geprägten Partei fürWohlstand und Gerechtigkeit (AKP) im Jahr 2002 wurde der Reformkurs intensiviert, was dazu führte, dass die EU im Jahr 2005 offiziell Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufnahm. Ein Eskalieren des Kurdenkonflikts, anhaltende Probleme bei der praktischen Umsetzung der Reformen sowie eine gewisse 'Reformmüdigkeit' trüben jedoch das ansonsten seit 1999 für viele überraschend positive Gesamtbild. Die Dilalektik von Islam und Kemalismus ist für ein Verständnis der Türkei zentral. Die unter Atatürk von oben durchgesetzte kemalistische Revolution sollte die Rückständigkeit der Türkei beenden und sie auf das Entwicklungsniveau westeuropäischer Nationen bringen. Als Ursache für die Rückständigkeit der Türkei machte Atatürk den Islam aus, den er durch einen strengen Laizismus aus dem öffentlichen Leben verbannte. Hätte die kemalistische Revolution nicht stattgefunden und wäre der Laizismus somit niemals in die Türkei implementiert worden, bliebe ein Türkeibeitritt zur EU vermutlich ausgeschlossen. Ein durch islamisches Recht geprägter Gottesstaat wäre mit den Werten der EU wohl unvereinbar.

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Stand: 07.08.2020
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